Aktionstag an der Nikolausschule: Schulweg sicherer gestalten

Europäische Mobilitätswoche: Nikolausschule Rölsdorf setzt Aktionstag für sicheren Schulweg um. Schulstraße und „Elterntaxis“ standen im Fokus.

Von Dürens Redaktion2 Min. Lesezeit
Kinder zeichnen mit bunter Malkreide Bilder auf die Straße vor der Nikolausschule.

Foto: (v.l.n.r.): Maurice Berger Miriam Sprenger, Jeanette Collet, Christopher Müller (alle Team „Nachhaltige Mobilität" des städtischen Amtes für Tiefbau und Grünflächen), Andrea Köppchen, Leiterin der Nikolausschule, Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Manfred Berger (Leiter des Amtes für Tiefbau und Grünflächen der Stadt Düren).

Foto: (v.l.n.r.): Maurice Berger Miriam Sprenger, Jeanette Collet, Christopher Müller (alle Team „Nachhaltige Mobilität" des städtischen Amtes für Tiefbau und Grünflächen), Andrea Köppchen, Leiterin der Nikolausschule, Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Manfred Berger (Leiter des Amtes für Tiefbau und Grünflächen der Stadt Düren).Bild 1 von 2

Im Rahmen der „Europäischen Mobilitätswoche“ hat an der Nikolausschule in Rölsdorf am Mittwochmorgen, 16. September 2026, ein Aktionstag für einen sicheren und attraktiven Schulweg stattgefunden. Kinder standen dabei auch in diesem Jahr in Düren im Fokus der Aktionswoche. Gemeinsam mit dem Team für „Nachhaltige Mobilität“ des städtischen Amtes für Tiefbau und Grünflächen setzten die Schülerinnen und Schüler ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit rund um ihre Schule.

Die Kinder wurden dabei selbst aktiv: Mit bunter Malkreide verwandelten sie die Straße vor der Schule in farbenfrohe Bilder und machten so auf ihren Schulweg sowie auf die Bedeutung eines sicheren Schulumfeldes aufmerksam.

Schulstraße soll Verkehr vor der Schule reduzieren

Ein Schwerpunkt des Aktionstages lag auf der Verkehrssituation unmittelbar vor der Nikolausschule. Dort ist bereits eine sogenannte „Schulstraße“ eingerichtet. Die Stichstraße „Cornetzhof“ ist montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 8:30 Uhr sowie von 12:30 Uhr bis 16:30 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt. Nach Angaben der Stadt soll damit vor allem der Autoverkehr direkt vor der Schule reduziert und den Kindern ein sicherer Schulweg ermöglicht werden.

Bürgermeister Frank Peter Ullrich betonte, Kinder sollten ihren Schulweg möglichst sicher und zunehmend auch selbstständig zurücklegen. Gerade vor Schulen entstünden durch viele Autos auf engem Raum schnell unübersichtliche und gefährliche Situationen. Eine Schulstraße schaffe hier mehr Raum und Sicherheit für die Kinder. Zugleich sei es wichtig, die Schülerinnen und Schüler selbst einzubeziehen. Aktionen wie der Aktionstag machten Verkehrssicherheit unmittelbar erlebbar und zeigten auf praktische Weise, dass jeder zu einem sicheren Schulweg beitragen könne.

Auch die „Elterntaxis“ im Blick

Auch das Thema „Elterntaxis“ spielte bei dem Aktionstag eine Rolle. Denn gerade zu Schulbeginn führen haltende und parkende Fahrzeuge direkt im Schulumfeld immer wieder zu unübersichtlichen Situationen. Die Schulstraße setzt deshalb darauf, den motorisierten Hol- und Bringverkehr unmittelbar vor der Schule zu reduzieren.

Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne zur Förderung nachhaltiger Mobilität und findet jedes Jahr vom 16. bis zum 22. September statt.

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