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Stromsperre in Detmold vorerst abgewendet
Stromsperre in Spork-Eichholz vorerst abgewendet
Die Stadt Detmold hat eine geplante Stromsperre verhindert.
Sie betraf das Mehrfamilienhaus am Dreierkrugplatz.
Das Mehrfamilienhaus liegt in Spork-Eichholz.
Die Stadtwerke Detmold GmbH nannte erhebliche Zahlungsrückstände als Grund.
Wegen dieser Rückstände hätte die Stromversorgung eigentlich abgeschaltet werden sollen.
Betroffen wären rund 20 von etwa 25 Mietparteien gewesen.
Die Mietparteien hatten dort keinen eigenen Stromzähler.
Mehrere Mieterinnen und Mieter wandten sich direkt an Bürgermeister Frank Hilker.
Hilker griff nach Angaben der Stadt persönlich in die Angelegenheit ein.
Hilker verhinderte die Stromsperre vorerst.
Er tat das in Abstimmung mit Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda.
Hilfen und weitere Sofortmaßnahmen
Der Bürgermeister sagte, es handele sich um eine einmalige Aktion.
Hilker sagte auch, der Vermieter bleibt zu gesetzlichen Pflichten verpflichtet.
Ziel der Aktion war schnelle Hilfe für unverschuldet in Not geratene Bewohnerinnen und Bewohner.
Hilker veranlasste weitere Sofortmaßnahmen, um die Lage zu verbessern.
Die Wohnungsaufsicht der Bauverwaltung prüft die Situation vor Ort.
Der Allgemeine Soziale Dienst der Stadt Detmold prüft die Lage ebenfalls vor Ort.
Der Allgemeine Soziale Dienst bietet den Mieterinnen und Mietern persönliche Unterstützung an.
Der Allgemeine Soziale Dienst berät gezielt zur Anmietung von alternativem Wohnraum.
Hilker will die Betroffenen mit Hilfsangeboten und Informationen unterstützen.
Hilker sagte, die Betroffenen sollen sich eigenverantwortlich aus der Lage befreien.
Die Stadt will außerdem verhindern, dass sich im kommenden Winter eine ähnlich dramatische Situation wiederholt.
Weitere Prüfung und Entscheidung in den nächsten Wochen
Die Wohnungsaufsicht der Stadt Detmold befasste sich bereits mehrfach mit dem Thema.
Hilker erklärte, die Stadt schalte sich erneut intensiv zur Gefahrenabwehr ein.
Die Angelegenheit gehört nach seinen Angaben eigentlich in den privaten Bereich.
Hilker sagte, jede Mieterin und jeder Mieter müsse privat entscheiden.
Die Entscheidung soll in den nächsten Wochen getroffen werden.
Dabei geht es um die Frage, ob ein Mietverhältnis unter solchen Bedingungen weiterbesteht.