Schüler gestalten Ganztagsalltag an der Oetternbachschule Klüt mit dem Quigs-Verfahren

Klüt: An der Oetternbachschule gestalten Kinder im Ganztag aktiv mit. Digitale Befragung und Ideenwand führten zu umgesetzten Wünschen.

Von Detmolds Redaktion1 Min. Lesezeit
Schüler gestalten Ganztagsalltag an der Oetternbachschule Klüt mit dem Quigs-Verfahren

Foto: Stadt Detmold

Foto: Stadt Detmold

Mitbestimmung im Ganztag an der Oetternbachschule Klüt

An der Oetternbachschule am Standort Klüt haben Schülerinnen und Schüler ihren Schulalltag im Ganztag aktiv mitgestaltet. Grundlage war das Qualitätsentwicklungsverfahren „Quigs“ („Qualitätsentwicklung in Ganztagsschulen“) der Serviceagentur Ganztagsbildung NRW.

Initiiert wurde das Projekt von der Stadt Detmold. Umgesetzt wurde es von einem Team aus Schulleitung, Lehrkräften, OGS-Fachkräften der Fürstin Pauline Stiftung und der Stadtverwaltung.

Digitale Befragung und Ideenwand

Zum Start des Projekts wurden die Kinder der zweiten bis vierten Klassen digital über Tablets befragt. Dabei gaben sie an, in welchen Bereichen sie sich mehr Mitsprache wünschen.

Anschließend erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler an einer Ideenwand konkrete Vorschläge. Genannt wurden unter anderem:

  • eine abwechslungsreichere Mittagsverpflegung,
  • mehr Mitsprache bei AGs und Projekttagen,
  • attraktivere Regenpausen,
  • klare Regeln für den Schulhof.

Viele dieser Wünsche konnten nach Angaben der Stadt bereits umgesetzt werden. Dabei half auch der Förderverein.

Positive Bilanz und weitere Auswertung geplant

Schulleiterin Christiane Kröger zieht eine positive Bilanz. Nach ihren Angaben haben die Kinder erlebt, dass ihre Meinung tatsächlich etwas bewirken kann. Auch die Schülerinnen und Schüler seien von der Möglichkeit echter Mitbestimmung begeistert gewesen.

Nach dem Abschluss der ersten Umsetzungsphase planen Schule, OGS-Träger und Stadt eine gemeinsame Evaluation. Ziel ist es, die bisherigen Erfahrungen auszuwerten und das Konzept im nächsten OGS-Qualitätszirkel vorzustellen. So sollen künftig auch andere Grundschulen von den Erkenntnissen profitieren können.

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