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Lärmschutzwall an der Alten Ziegelei entsteht im Wickelschlauchverfahren

In Detmold entsteht entlang des Geländes der Alten Ziegelei ein Lärmschutzwall.
Der Wall schützt die angrenzende Wohnbebauung vor Geräuschen aus dem künftigen Gewerbegebiet.
Im Gewerbegebiet entsteht auch ein Betriebshof mit Ladepark für Omnibusse.
Die Stadt nutzt dafür die Wickelschlauchtechnik.
Die Stadt setzt die Wickelschlauchtechnik bereits bei Hochwasserschutzdämmen in Klüt ein.
Der Wall soll rund 145 Meter lang werden.
Der Wall soll rund drei Meter hoch werden.
Die Stadt nennt die Bauweise als platzsparend.
Die Bauweise ermöglicht nach Darstellung der Stadt mehr Begrünung.
Die Bauweise ermöglicht nach Darstellung der Stadt mehr Begrünung auf kleinerer Fläche.
Ein herkömmlicher Erdwall hätte nach Darstellung der Stadt eine größere Fläche gebraucht.
Bei der Wickelschlauchtechnik wickelt man Boden in Textilgewebe.
Die Bauleute stapeln die Lagen anschließend schichtweise.
Die Stadt begründet die Wahl der Bauweise mit dem knappen Platz.
Die Stadt begründet die Wahl der Bauweise mit dem knappen Platz am künftigen Bus-Betriebshof.
Nach Ansicht der Stadt hätte ein klassischer Erdwall zu viel Fläche benötigt.
Als Alternative nennt die Stadt eine konventionelle Lärmschutzwand.
Stattdessen entsteht nach Angaben der Stadt ein begrüntes Bauwerk.
Stattdessen entsteht nach Angaben der Stadt ein begrüntes Bauwerk auf schmaler Fläche.
Die Stadt nennt als weiteren Vorteil eine Nutzung von Boden aus der Umgebung.
Dadurch nutzt die Bauweise Boden weiter, der aus dem direkten Umfeld stammt.
Die Stadt sagt, dass das Material so weniger als Aushub behandelt wird.
Das soll Ressourcen schonen.
Das soll außerdem Kosten für Abtransport und Entsorgung senken.
Das soll auch Kosten für die Beschaffung neuen Materials verringern.
Beigeordneter Thorsten Paulussen kommentierte die Maßnahme.
Er sagte, nachhaltiges Bauen bedeute nicht immer Kompromisse.
Er nannte die Lösung platzsparend.
Er nannte die Lösung verbunden mit einem begrünten Bauwerk.
Die Arbeiten am Lärmschutzwall sollen in wenigen Tagen enden.
Nach Angaben der Stadt sind die erforderlichen Schläuche bereits verlegt.
Im letzten Schritt bringen die Bauleute eine Deckschicht aus Mutterboden auf.
Danach begrünen die Bauleute den Wall.
Die Stadt nennt die Technische Hochschule OWL in Detmold als Mitentwicklerin.
Die Stadt nennt auch das Unternehmen topocare aus Gütersloh als Mitentwickler.
Prof. Schlötzer von der Technischen Hochschule OWL prägte nach Angaben der Stadt die Entwicklung wesentlich.
Mehrere Studierende beschäftigten sich nach Angaben der Stadt mit der Technik.
Die Studierenden befassten sich in Abschlussarbeiten mit der Technik.
Nach Angaben der Stadt entsteht zudem eine neue DIN-Norm zu diesem Themenfeld.
In Detmold sind nach Angaben der Stadt bereits mehr als 3000 Meter Damm gebaut.
Die Stadt baute diese Strecke in der Wickelschlauchtechnik.