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Wohnungsbrand in Dortmund-Marten fordert Todesopfer

15 Bewohner gerettet, Polizei untersucht Brandursache, Gebäude bleibt unbewohnbar

Von Blaulichtreport
Wohnungsbrand in Dortmund-Marten fordert Todesopfer
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Freitagvormittag kam es im Dortmunder Stadtteil Marten zu einem schweren Wohnungsbrand. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden gegen 11:40 Uhr alarmiert, nachdem eine starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus bereits aus der Ferne sichtbar war.

Verlauf des Einsatzes

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte breiteten sich die Flammen bereits massiv aus und schlugen meterhoch aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Das Feuer drohte, auf die darüber liegende Wohnung überzugreifen. Insgesamt konnten 15 Bewohner das Gebäude eigenständig verlassen und blieben unverletzt.

Ein Mann musste durch die Feuerwehr aus einem Fenster gerettet werden. Er wurde nach der Rettung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzstelle wurde zudem psychosozial betreut, um den Betroffenen Unterstützung anzubieten.

Löschmaßnahmen und Nachsorge

Drei Atemschutztrupps der Feuerwehr bekämpften den Brand und durchsuchten das Gebäude nach weiteren Glutnestern. Während der Durchsuchung wurde eine Person aufgefunden, für die jedoch jede Hilfe zu spät kam – sie zeigte bereits sichere Todesanzeichen.

Die betroffene Wohnung war nach dem Brand schwer zugänglich und stark verraucht, weshalb intensive Nachkontrollen auf weitere Glutnester durchgeführt wurden. Das gesamte Wohnhaus ist durch den Brand unbewohnbar geworden. Die Hausbewohner wurden in Ersatzunterkünften untergebracht.

Auswirkungen auf die Nachbarschaft

Die umliegenden Nachbarhäuser sind von der Brandentwicklung verschont geblieben und wieder bewohnbar.

Ermittlungen und Verkehrsbeeinträchtigungen

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Während des Einsatzes blieb die Germania­straße zwischen Martener Straße und Froschlake für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

  • Rund 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren an der Einsatzstelle.
  • Psychosoziale Betreuung erfolgte für die Betroffenen vor Ort.
  • Die betroffenen Bewohner befinden sich in Ersatzunterkünften.
  • Die weitere Entwicklung rund um die Ermittlungen zur Brandursache bleibt abzuwarten. Die Feuerwehr bittet Anwohner, weiterhin aufmerksam zu sein und Hinweise gegebenenfalls an die Ermittlungsbehörden weiterzuleiten.

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