Verdacht auf Schmuckbetrug in Hamm

Polizei nimmt rumänisches Pärchen fest und bittet Zeugen um Hinweise zu weiteren Fällen

Von Blaulichtreport
Verdacht auf Schmuckbetrug in Hamm
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Samstag, dem 13. September, sorgte ein Vorfall in der Hammer Innenstadt für Aufsehen: Dort bot ein rumänisches Pärchen gegen 10:30 Uhr scheinbar Schmuck direkt aus ihrem Fahrzeug heraus Passanten an. Eine aufmerksame Zeugin machte die Polizei auf das verdächtige Verhalten des 49-jährigen Fahrers und der 44-jährigen Beifahrerin aufmerksam und trug damit dazu bei, dass die beiden Personen wenig später von einer Streifenwagenbesatzung auf der Wilhelmstraße kontrolliert werden konnten.

Verdächtiges Verhalten in der Innenstadt

Laut ersten Erkenntnissen sprachen der Mann und die Frau an verschiedenen Stellen im Bereich der Hammer Innenstadt sowohl Fußgänger als auch Radfahrer an. Sie nutzten dafür einen Audi A6 mit rumänischem Kennzeichen. Sobald sich Passanten unwohl fühlten, zog sich das Paar rasch zurück. Die Polizei war zu diesem Zeitpunkt bereits informiert und konnte kurz darauf eingreifen.

Kontrolle und Festnahme

Bei der Kontrolle des Fahrzeugs fanden die Polizisten verschiedene Schmuckstücke, es handelte sich dabei um Modeschmuck. Aufgrund ähnlicher Betrugsfälle im Ruhrgebiet mit vergleichbarer Vorgehensweise wurden beide Personen vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Die Ermittlungen laufen weiterhin.

Aufruf an mögliche Zeugen

Die Polizei bittet alle Personen, die von dem Pärchen angesprochen wurden oder sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch oder per E-Mail möglich.

Hintergrund: Modus Operandi ähnlicher Betrugsfälle

Dass Personen gezielt Schmuck an Passanten verkaufen und sich bei Unsicherheit der Angesprochenen rasch entfernen, ist im Ruhrgebiet kein Einzelfall. Die Polizei beobachtet einen Anstieg solcher Betrugsversuche, bei denen es häufig um wertlose Schmuckstücke geht. Die Aufklärung solcher Fälle ist besonders wichtig, da oft ältere Menschen oder Menschen mit wenig Erfahrung gezielt angesprochen werden.

Die Ermittlungen in Hamm laufen weiter. Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgerufen, auch in Zukunft bei verdächtigen Beobachtungen umgehend die Polizei zu informieren.

Weitere Informationen zu diesem Fall und zu Präventionsmaßnahmen im Umgang mit unseriösen Straßenverkäufen werden erwartet, sobald die Ermittlungsbehörden neue Erkenntnisse veröffentlichen.

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