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Trickdiebstahl in Hamm-Heessen vereitelt

68-jährige Frau stoppt Täterin, Polizei sucht Zeugen und warnt vor Ablenkungsmasche

Von Blaulichtreport
Trickdiebstahl in Hamm-Heessen vereitelt
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Dienstag, den 29. Juli, kam es auf dem Irisweg in Hamm-Heessen zu einem verhinderten Trickdiebstahl. Eine 68-jährige Fußgängerin zeigte Zivilcourage und vereitelte den Versuch dreier mutmaßlicher Täter, sie zu bestehlen. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Hergang des Vorfalls

Gegen 13 Uhr näherte sich eine bislang unbekannte Frau der Seniorin. Aus einem silbernen Mercedes heraus sprach sie die 68-Jährige auf Türkisch mit bulgarischem Akzent an und bat um den Weg zum Krankenhaus.

Nachdem sie aus dem Fahrzeug ausgestiegen war, versuchte sie, der Fußgängerin eine wertlose Kette umzulegen – eine gängige Masche, um die Aufmerksamkeit des Opfers abzulenken und einen Diebstahl zu erleichtern.

Die Seniorin durchschaute jedoch das Vorhaben, setzte sich energisch zur Wehr und rief lautstark um Hilfe. Die Täterin versuchte daraufhin vergeblich, ihr die Handtasche zu entreißen, flüchtete aber schließlich ohne Beute zusammen mit zwei männlichen Komplizen, die im Auto warteten.

Beschreibung der Tatverdächtigen

  • Vermutlich bulgarische Herkunft
  • Zwischen 40 und 50 Jahre alt
  • Dicke Statur, rundes Gesicht
  • Goldzähne im unteren Kieferbereich
  • Komplett schwarz gekleidet
  • Die Täterin wurde von zwei Männern begleitet, die während der Tat im silbernen Mercedes warteten. Näheres zu den männlichen Komplizen ist bislang nicht bekannt.

    Polizei bittet um Mithilfe

    Die Polizei Hamm bittet Augenzeugen, die relevante Hinweise zu den Tatverdächtigen oder zum beschriebenen Fahrzeug geben können, sich zu melden.

    Information zum Vorgehen und Prävention

    Der Fall zeigt einmal mehr, dass Trickdiebe häufig gezielt ältere Menschen ansprechen und versuchen, über scheinbare Hilfsbedürftigkeit eine günstige Gelegenheit zu schaffen. Die Polizei rät, bei ungewöhnlichen Annäherungen wachsam zu bleiben, keine Wertgegenstände offen zu zeigen und im Verdachtsfall umgehend um Hilfe zu rufen.

    Mit aufmerksamem Verhalten und gegenseitiger Unterstützung können Bürger dazu beitragen, solche Vorfälle zu verhindern und Täter abzuschrecken.

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