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Telefonbetrug in Monschau: Senior verliert fünfstelligen Betrag

Falsche Polizisten ergaunern Geld mit erfundener Notlage – Polizei warnt und gibt Tipps

Von Blaulichtreport
Telefonbetrug in Monschau: Senior verliert fünfstelligen Betrag
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Dienstagabend, dem 20. Januar 2026, wurde ein 77-jähriger Mann in Monschau Opfer eines raffinierten Telefonbetrugs. Nach Angaben der Polizei Aachen gab sich ein bislang unbekannter Täter am Telefon als Polizeibeamter aus und brachte den Senior durch eine fingierte Notlage dazu, einen erheblichen Geldbetrag zu übergeben.

Die Tat: Vorgehen des Betrügers

Der Betrüger rief den Senior am Nachmittag an und behauptete, dieser sei in einen Verkehrsunfall verwickelt. Angeblich müsse eine Kaution gezahlt werden, um eine Haft abzuwenden. Im Glauben, seiner vermeintlichen Pflicht nachzukommen, übergab das Opfer wenig später eine fünfstellige Summe an einen weiteren Unbekannten, der sich ebenfalls als Polizeibeamter ausgab.

Die genaue Uhrzeit der Geldübergabe steht derzeit noch nicht fest. Ermittlungen der Polizei laufen, Hinweise aus der Bevölkerung sind dringend erbeten.

Beschreibung des Täters

  • etwa 1,85 Meter groß
  • schlanke Statur
  • kurze Haare
  • dunkle Kleidung
  • Betrugsmasche: Vorgehen und Warnhinweise

    Der aktuelle Fall steht exemplarisch für eine Betrugsmasche, die oft nach demselben Muster abläuft: Unbekannte geben sich als vermeintliche Polizistinnen oder Polizisten aus und berichten von schweren Verkehrsunfällen, die nahe Familienangehörige verursacht haben sollen. Die Opfer, häufig Seniorinnen und Senioren, werden mit der angeblichen Inhaftierung ihrer Tochter oder eines anderen Familienmitglieds unter Druck gesetzt, um hohe Geldbeträge zu erlangen.

    Laut Polizei werden Betroffene psychisch stark unter Druck gesetzt. Die Anrufer erzeugen gezielt Angst und Panik, um die Opfer zu schnellen und unüberlegten Geldübergaben zu bewegen.

    Empfehlungen der Polizei

    Um sich und Angehörige zu schützen, empfiehlt die Polizei:

    • Gelassen bleiben und sich nicht unter Druck setzen lassen.
    • Das Gespräch sofort beenden.
    • Den angeblichen Sachverhalt über einen Rückruf bei der betreffenden Person überprüfen.
    • Im Verdachtsfall unverzüglich die Polizei kontaktieren.
    • Im Notfall sollte immer die allgemeine Notrufnummer 110 gewählt werden. Vor allem ältere Personen und deren Angehörige werden gebeten, wachsam zu sein und regelmäßig im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis über diese Betrugsform zu sprechen.

      Bedeutung für die Region

      Fälle wie dieser verdeutlichen die Gefahren moderner Betrugsmaschen, die gezielt auf das Vertrauen und die Hilfsbereitschaft älterer Menschen abzielen. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, aufmerksam zu bleiben und verdächtige Situationen sofort zu melden, um weitere Taten zu verhindern.

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