Sprung vom Balkon nützt nichts: Festnahme in Hamm
36-Jähriger flieht trotz Sprung, wird nach Widerstand unverletzt in Haft gebracht

Am Donnerstag, dem 27. November, endete ein spektakulärer Fluchtversuch in Hamm mit der Festnahme eines 36-jährigen Mannes, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Trotz eines waghalsigen Sprungs vom Balkon konnte sich der Mann nicht der Polizei entziehen.
Polizeieinsatz am Friedhofsweg
Die Polizei suchte den 36-Jährigen in der Wohnung seiner Eltern am Friedhofsweg auf. Nachdem die Beamten an der Tür klingelten und sich mit dem Bruder des Gesuchten austauschten, erhielten sie die Information, dass der Mann allein in der Wohnung sei.
Fluchtversuch vom ersten Obergeschoss
In einem Versuch, der Festnahme zu entkommen, begab sich der Mann in das erste Obergeschoss und sprang vom Balkon. Die vor Ort befindlichen Beamten mussten kurzzeitig ausweichen. Doch der Fluchtversuch war vergeblich, da ein weiterer Polizist bereits auf der Rückseite des Hauses postiert war.
Festnahme und Hintergründe
Gegen den 36-Jährigen lag ein Haftbefehl unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Diebstahls vor. Er hatte eine zweijährige Haftstrafe anzutreten. Unmittelbar nach dem Sprung wurde er aufgegriffen und festgehalten.
Bei der Festnahme leistete der Mann kurzzeitig Widerstand. Trotzdem gelang es den Einsatzkräften, ihn in die Justizvollzugsanstalt zu überführen. Weder der 36-Jährige noch die beteiligten Polizisten wurden beim Sprung vom Balkon verletzt.
Reaktionen und Sicherheitshinweise
Der Fall zeigt, mit welchem Einsatz die Polizei Haftbefehle vollstreckt und welch ungewöhnliche Situationen dabei entstehen können.
Weitere Informationen zu diesem Vorfall werden von Seiten der Polizei aktuell nicht mitgeteilt.
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