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Senior in Wesseling Opfer von falschen Polizisten

Trickbetrüger erbeuten Goldmünzen – Polizei sucht Zeugen und warnt vor Anrufen

Von Blaulichtreport
Senior in Wesseling Opfer von falschen Polizisten
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis ermittelt aktuell in einem Betrugsfall, bei dem ein Senior in Wesseling Opfer eines Trickbetrugs geworden ist. Zwei bislang unbekannte Männer gaben sich am Freitagmittag (31. Oktober) als Polizeibeamte aus und erlangten unter Vorspiegelung falscher Tatsachen mehrere Goldmünzen von dem betroffenen Bürger.

Hergang des Vorfalls und Täterbeschreibung

Laut Polizeibericht erhielt der Senior zunächst einen Anruf von Personen, die sich als Beamte ausgaben. Sie behaupteten, es bestehe Gefahr, dass die Wertsachen des Seniors einer Täterbande in die Hände fallen könnten. Im angeblichen Bemühen, diese zu schützen, wurden die Goldmünzen schließlich an die Betrüger übergeben.

Ein Zeuge beobachtete im Zeitraum der Tat einen Audi mit zwei Männern im Bereich Langenackerstraße, Berzdorf. Die Beschreibungen lauten:

  • Fahrer: Zwischen 35 und 40 Jahre alt, dunkelbraune, lockige Haare

  • Beifahrer: Zwischen 25 und 30 Jahre alt, kurze, östliche Haare, etwa 185 cm groß

    Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung des Falls beitragen können.

    Warnung und Verhaltensempfehlungen der Polizei

    Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor Telefonbetrug durch falsche Polizeibeamte. Es liegen derzeit keine Hinweise darauf vor, dass Bargeld oder Bankdaten betroffen sind. Grundsätzlich gilt:

    • Amtsträger oder Polizeibeamte fordern niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen an unbekannte Personen.

    • Seien Sie skeptisch bei Anrufen, in denen Druck ausgeübt oder schnelle Entscheidungen gefordert werden.

    • Legen Sie im Zweifel einfach auf und rufen Sie die Behörde direkt unter der offiziellen Rufnummer zurück.

    • Melden Sie verdächtige Vorfälle oder Betrugsversuche umgehend unter der Notrufnummer 110.

      Prävention und Unterstützung

      Bürger, die einen Betrugsversuch erkannt, unterbunden oder verdächtige Personen abgewiesen haben, werden gebeten, ihre Erfahrungen der Polizei mitzuteilen. Dies trägt dazu bei, andere zu schützen und die Ermittlungen zu unterstützen.

      Die Polizei erinnert daran, wachsam zu bleiben und bei verdächtigen Anrufen keine persönlichen Informationen, Geld oder Wertgegenstände herauszugeben. Eine zeitnahe Information der Behörden kann helfen, weitere Straftaten zu verhindern.

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