Schwerer Motorradunfall auf der A559
21-Jähriger prallt bei hoher Geschwindigkeit in Baustelle nahe Köln – Polizei sucht Zeugen

Am späten Sonntagabend kam es auf der Bundesautobahn 559 in Fahrtrichtung Köln zu einem folgenschweren Auffahrunfall. Ein 21-jähriger Motorradfahrer zog sich dabei schwere Verletzungen zu, nachdem er ohne ausreichende Schutzkleidung unterwegs war.
Unfallhergang auf der A559
Der Unfall ereignete sich gegen 22 Uhr kurz vor dem Autobahnkreuz Gremberg im Bereich einer Baustelle. Der junge Fahrer, der lediglich mit Helm, Hemd, kurzer Hose und Badeschlappen bekleidet war, war laut Angaben mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache prallte er mit seinem Motorrad auf das Heck eines vorausfahrenden Kia.
Durch den Zusammenstoß rutschte der Motorradfahrer mehrere Meter über die Fahrbahn. Dabei zog er sich tiefe Schürfwunden zu, die laut Polizeiangaben auf die fehlende Schutzkleidung zurückgeführt werden.
Verletzte und Rettungseinsatz
Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort und brachten den schwer verletzten Motorradfahrer umgehend in ein Krankenhaus. Auch drei Insassen des Kias, darunter eine 21-jährige Person, erlitten leichte Verletzungen.
Vor Ort ergaben sich zudem Hinweise darauf, dass der Suzuki-Fahrer zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss gestanden haben könnte. Eine Blutprobe wurde angeordnet.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei Köln bittet Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, sich zu melden. Jede Information kann für die Klärung des Hergangs von Bedeutung sein.
Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Bedeutung von Schutzkleidung beim Motorradfahren sowie zum verantwortungsvollen Umgang im Straßenverkehr auf. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und den Ursachen des Unfalls dauern an.
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