Schusswaffenangriff in Kölner Keupstraße
Tatverdächtiger stellt sich – Polizei vermutet familiären Konflikt als Motiv

Nach einem Schusswaffenangriff auf ein Geschäft in der Keupstraße am frühen Morgen des 5. Oktober haben Staatsanwaltschaft und Polizei Köln Details zum Tatgeschehen bekannt gegeben. Gegen 3 Uhr in der Nacht alarmierten Zeugen die Polizei, nachdem sie mehrere Schüsse auf die Fensterfront des Geschäfts beobachtet hatten. Die Täter ergriffen zunächst die Flucht.
Selbstgeständnis des Tatverdächtigen
Am selben Morgen stellte sich der mutmaßliche Schütze, ein 47-jähriger Mann, auf der Polizeiwache in Köln-Mülheim. Während des Angriffs befand sich eine 44-jährige Reinigungskraft in den Räumlichkeiten. Glücklicherweise blieb die Frau unverletzt.
Spurensicherung und Ermittlungen
Unmittelbar nach dem Vorfall wurde der Tatort von einer Mordkommission unter Leitung des Erkennungsdienstes untersucht. Dabei konnten mehrere Patronenhülsen sichergestellt und umfangreiche Spuren gesichert werden. Die Ermittler konzentrieren sich aktuell auf die Klärung der Hintergründe des Angriffs.
Kein Zusammenhang mit EG Fusion/Sattla
Im Zuge der laufenden Ermittlungen schließen die Behörden einen Zusammenhang mit der Ermittlungsgruppe Fusion/Sattla aus.
Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass der Schusswaffenangriff auf einen Konflikt zwischen zwei Familien zurückzuführen ist.
Ausblick und weitere Maßnahmen
Die Mordkommission setzt die Ermittlungen mit Hochdruck fort. Insbesondere die Auswertung der gesicherten Spuren und Patronenhülsen steht nun im Fokus. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur weiteren Aufklärung beitragen könnten.
Die weitere Entwicklung im Fall bleibt abzuwarten. Leser werden gebeten, wachsam zu bleiben und bei sachdienlichen Hinweisen die zuständigen Behörden zu informieren.
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