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Ruhiger Start in den Aachener Straßenkarneval

Polizei meldet wenige Vorfälle trotz schlechtem Wetter und erhöht Präsenz

Von Blaulichtreport
Ruhiger Start in den Aachener Straßenkarneval
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Der Auftakt des Straßenkarnevals am Fettdonnerstag, dem 12. Februar 2026, verlief in der StädteRegion Aachen weitgehend ruhig. Die Polizei Aachen war mit zahlreichen Einsatzkräften, unterstützt durch die Bereitschaftspolizeihundertschaft, im Einsatz. Das schlechte Wetter sorgte dafür, dass weniger Jecken als in den vergangenen Jahren auf den Straßen feierten.

Bilanzen und Einsätze am Fettdonnerstag

Die Polizei berichtete von insgesamt wenigen Einsätzen im Vergleich zu Vorjahren. Trotzdem mussten zwischen Baesweiler und Monschau drei Personen wegen Widerstands gegen Polizeibeamte angezeigt werden. Im Aachener Stadtgebiet verbrachten einige Menschen die Nacht in Polizeigewahrsam.

  • Fünf Körperverletzungsdelikte, darunter einmal gegen eine Person
  • Zwei ausgesprochene Platzverweise
  • Sechs Strafanzeigen, unter anderem wegen Beleidigung und wechselseitiger Körperverletzung
  • Alkoholisierter Fahrer verursacht Verkehrsunfall

    Ein Vorfall sorgte dennoch für besondere Aufmerksamkeit: Am Vormittag kam es an der Kreuzung Mozartstraße / Karmeliterstraße zu einem Auffahrunfall, verursacht durch einen stark alkoholisierten Autofahrer. Der 39-jährige Mann fuhr mit seinem Fahrzeug auf, wobei er einen weiteren Wagen auf ein drittes schob. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

    Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 mg/L Alkohol in der Atemluft, was einem Blutalkoholwert von über 5 Promille entspricht – und das noch vor 11 Uhr morgens. Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben, ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein sichergestellt. Ihn erwartet unter anderem ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

    Ausblick: Weitere Maßnahmen der Polizei

    Die Polizei Aachen kündigte an, auch in den kommenden Tagen mit verstärkter Präsenz in der StädteRegion für Sicherheit sorgen zu wollen. Ziel ist es, die Feiernden und alle Bürgerinnen und Bürger in der Karnevalszeit zu schützen.

    Fazit

    Der diesjährige Fettdonnerstag zeigte: Das Wetter beeinflusste die Feierlaune spürbar, dennoch blieb die Polizei wachsam und handelte in den wenigen kritischen Fällen konsequent. In den nächsten Tagen wird die Einsatzlage mit Spannung weiter beobachtet – für ein sicheres und ausgelassenes Karnevalswochenende.

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