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Rätselhafter Junge in Kempenich gesichtet

Barfuß und nur mit Socken unterwegs – Polizei bittet um Hinweise

Von Blaulichtreport
Rätselhafter Junge in Kempenich gesichtet
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am späten Sonntagabend, dem 18. Januar 2026, erreichte die Polizei ein ungewöhnlicher Hinweis aus Kempenich im Kreis Ahrweiler: Ein etwa zehnjähriger Junge wurde barfuß – lediglich mit Socken bekleidet – in der Gartenstraße beziehungsweise im Bereich Frankenweg auf der Straße gesehen. Der aufmerksame Bürger, der den Hinweis gab, verlor das Kind jedoch kurz darauf aus den Augen.

Umfangreiche Suchmaßnahmen in Kempenich

Die Polizei Adenau reagierte umgehend, obwohl in der Region kein Kind als vermisst gemeldet worden war. Vor allem die winterlichen Temperaturen und weitere unklare Faktoren führten dazu, dass sofort von einer potenziellen Gefahrenlage ausgegangen werden musste.

In der Folge wurden Polizeikräfte aus mehreren umliegenden Dienststellen zusammengezogen und zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr alarmiert.

Zweite Meldung verstärkt die Sorge

Parallel zur ersten Suchaktion wurde der Polizei eine weitere, ähnliche Beobachtung gemeldet: Eine Anwohnerin hatte gegen 21 Uhr, also rund eine Stunde vor dem ersten Hinweis, ein Kind mit einer Decke den Frankenweg hinauflaufen sehen, das dem beschriebenen Jungen entsprach.

Großangelegte Suche mit modernster Technik

Daraufhin suchten Einsatzkräfte die gesamte Ortslage von Kempenich und die Randbereiche systematisch ab. Zum Einsatz kamen dabei auch eine Drohne mit Wärmebildkamera und das Deutsche Rote Kreuz. Zusätzlich wurden Familien mit Kindern im passenden Alter anhand der Einwohnermeldedaten befragt.

Trotz intensiver und koordinierter Maßnahmen bis in die frühen Morgenstunden – die Suche wurde erst um 2 Uhr nachts beendet – blieb der Aufenthalt des Jungen ungeklärt.

Hinweise aus der Bevölkerung dringend erbeten

Personen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zur Identität beziehungsweise zum Verbleib des beschriebenen Jungen geben können, werden gebeten, sich direkt bei den Ermittlern zu melden.

Der Vorfall führt vor Augen, wie wichtig die Aufmerksamkeit von Bürgerinnen und Bürgern sowie ein schnelles, koordiniertes Handeln der Einsatzkräfte in solchen Situationen sind. Die Ermittlungen zum Verbleib des Jungen dauern an.

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