Mysteriöse Flüssigkeit in Kerpen entpuppt sich als Gülle
Polizei Rhein-Erft-Kreis schließt Umweltgefahr aus – Staatsanwaltschaft prüft weitere Schritte

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis hat ihre Ermittlungen zu einem möglichen Umweltdelikt in Kerpen-Brüggen abgeschlossen. Nach einer ersten Annahme, es könnte sich bei einer auf einem Feld entsorgten Flüssigkeit um Altöl handeln, zeigten die Untersuchungen nun ein anderes Bild: Es handelt sich tatsächlich um Gülle.
Hintergrund des Vorfalls
In der Nacht zu Dienstag, dem 10. Februar 2026, entdeckten Mitarbeiter der Autobahnmeisterei auf einem Feld in Kerpen-Brüggen eine unbekannte Flüssigkeit und informierten die zuständigen Behörden. Diese reagierten umgehend und nahmen Ermittlungen wegen des Verdachts auf ein Umweltdelikt auf.
Die kriminalpolizeilichen Untersuchungen ergaben, dass sowohl die Substanz auf der Straße als auch die Verunreinigungen auf dem angrenzenden Feld Gülle waren.
Fachliche Einschätzung und Konsequenzen
Nach aktuellem Kenntnisstand sehen die Behörden keine Umweltgefährdung durch das Ausbringen der Gülle. Die Ermittlungen wurden daraufhin eingestellt. Die Polizei übergab den Sachverhalt zusammen mit einer umweltfachlichen Einschätzung an die Staatsanwaltschaft Köln.
Weitere Vorgehensweise
Der Abschlussbericht zum Vorfall enthält das Aktenzeichen POL-REK: 260212-2 und den aktuellen Stand der Ermittlungen. Die Zuständigkeit liegt nun bei der Staatsanwaltschaft Köln, die die Bewertung und eventuelle weitere Schritte prüft.
Die zügige Aufklärung des Sachverhalts verdeutlicht die Bedeutung einer sorgfältigen Untersuchung und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden. Damit ist der Fall zunächst abgeschlossen. Weitere Entwicklungen bleiben abzuwarten.
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