Mutmaßlicher Geldwäschefall in Köln-Merheim
Polizei sucht Zeugen nach hoher Geldabhebung von Konto eines 20-Jährigen – Warnung vor Kontodatenweitergabe

Die Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis ermittelt im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Fall von Geldwäsche, der sich Ende Januar 2025 in Köln-Merheim zugetragen hat. Ein 20-jähriger Mann aus Kürten wurde von zwei männlichen Personen angesprochen und gebeten, sein Bankkonto für einen angeblichen Kryptowährungs-Transfer bereitzustellen. Der Verdacht: die Täter nutzten das Konto, um einen erheblichen Betrag zu waschen.
Tathergang in Köln-Merheim
Der Betroffene erhielt auf seinem Konto einen unteren fünfstelligen Geldbetrag, der am 29. Januar 2025 gegen 17:30 Uhr von den beiden Tatverdächtigen abgehoben wurde. Die Bargeldabhebung fand an einem Geldautomaten der Volksbank Köln-Bonn am Kieskaulerweg statt.
Der Hauptgeldabheber wird folgendermaßen beschrieben:
Ermittlungen und Öffentlichkeitsfahndung
Die Polizei bittet im Rahmen einer richterlich angeordneten Öffentlichkeitsfahndung um Unterstützung bei der Identifizierung der Tatverdächtigen. Bilder der Überwachungskamera stehen im Fahndungsportal zur Ansicht bereit.
Fahndungsportal der Polizei – Bilder der Tatverdächtigenhttps://fahndung/176193
Zeugenhinweise erbeten
Personen, die sachdienliche Hinweise zur Identität oder dem Aufenthaltsort des beschriebenen Geldabhebers machen können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Rhein-Berg in Verbindung zu setzen.
Die Polizei weist darauf hin, dass Bürger wachsam im Umgang mit ihren Bankdaten bleiben sollten. Wer von Unbekannten gebeten wird, ein Konto oder Zugangsdaten zur Verfügung zu stellen, sollte besonders vorsichtig sein und im Zweifelsfall die Polizei verständigen.
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