Messerbedrohung in Köln-Weidenpesch: Polizei sucht Zeugen
14-Jähriger am 8. November wegen angeblichem Fahrraddiebstahl bedroht – Überwachungsbilder veröffentlicht

Die Kölner Polizei fahndet öffentlich nach einem bislang unbekannten Mann, der im Zusammenhang mit einer Bedrohungslage in einem Kiosk im Stadtteil Weidenpesch steht. Der Vorfall ereignete sich am Abend des 8. November 2024 und führt nun zu einer offiziellen Öffentlichkeitsfahndung, für die Überwachungsbilder zur Verfügung gestellt wurden.
Ablauf der Tat
Nach Angaben der Polizei betrat der gesuchte Mann gegen 21 Uhr einen Kiosk an der Kapuzinerstraße. Dort soll er einen 14-jährigen Jugendlichen mit einem Messer bedroht haben. Ziel des Täters war es, die Herausgabe eines Fahrrads zu erzwingen, das nach Einschätzung des Angreifers zuvor gestohlen worden war. Der Jugendliche wies eine Beteiligung am Diebstahl jedoch entschieden zurück.
Im weiteren Verlauf ließ der Angreifer von dem Jugendlichen ab und verließ den Kiosk ohne weitere Gewaltanwendung.
Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet
Um den Täter zu identifizieren, setzt die Kölner Kriminalpolizei nun auf die Mithilfe der Bevölkerung. Überwachungsaufnahmen des Verdächtigen wurden veröffentlicht und sind im Internet abrufbar.
Fotos des Tatverdächtigen Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Köln
Hinweise erbeten
Wer Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Mannes geben kann, wird gebeten, sich an das zuständige Kriminalkommissariat 54 zu wenden. Die Kontaktmöglichkeiten umfassen eine E-Mail-Adresse, ein telefonischer Kontakt ist jedoch in der Mitteilung nicht angegeben.
Bedeutung der Öffentlichkeitsfahndung
Öffentlichkeitsfahndungen werden von der Polizei genutzt, um mithilfe der Bevölkerung Hinweise auf Verdächtige zu erhalten und Straftaten schneller aufzuklären. Dabei ist der Schutz persönlicher Daten ebenso wichtig wie die schnelle Verbreitung relevanter Informationen.
Weiteres Vorgehen
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit und verantwortungsvolle Weitergabe von Hinweisen. Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig zivilcouragiertes Handeln und die Kooperation zwischen Bürgern und Behörden sind.
Weitere Informationen zum Stand der Ermittlungen werden nach deren Fortschritt veröffentlicht.
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