Kurzmitteilung: Enkeltrick in Frechen scheitert

Kurzmitteilung: Betrugsanruf in Frechen scheitert: Eine Seniorin erkennt die Enkeltrick-Masche rechtzeitig und bewahrt ihre Familie vor dem Schaden.

Von Blaulichtreport1 Min. Lesezeit
Kurzmitteilung: Enkeltrick in Frechen scheitert

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Ein betrügerischer Anruf mit einer perfiden Masche ist in Frechen an einer rüstigen Seniorin gescheitert. Der Vorfall zeigt, wie wichtig ein wachsamer und entschlossener Umgang mit solchen Telefonanrufen ist.

Vorgetäuschter Unfall als Köder

Die Frechenerin erhielt am Mittwochvormittag, 15. April, einen betrügerischen Anruf. Am Telefon wurde ihr erzählt, ihre Enkelin habe einen tödlichen Verkehrsunfall erlitten und sitze nun in Haft. Gleichzeitig wurde die Aussicht gestellt, eine Freikommenslösung gegen Zahlung einer Kaution zu ermöglichen.

Nach Angaben der Mitteilung war zunächst eine schluchzende Frau zu hören. Wenig später übernahm eine angebliche Polizeibeamtin das Gespräch und erläuterte die weitere Vorgehensweise.

Die Frau reagierte misstrauisch

Die Angerufene ließ sich jedoch nicht unter Druck setzen. Sie wurde schnell misstrauisch, reagierte vorbildlich und kündigte an, ihre Enkelin anrufen zu wollen. Anschließend beendete sie das Telefonat.

Später erstattete ihre echte Enkelin Anzeige bei einer Polizeiwache. Die Ermittlungen dauern an.

Warnung vor der Masche

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf das Vorgehen bei solchen Betrugsversuchen hin. Wer am Telefon mit angeblichen Amtsträgern oder vermeintlich betroffenen Angehörigen konfrontiert wird, sollte keine persönlichen Informationen weitergeben und sich nicht unter Druck setzen lassen.

  • Keine Angaben zu Vermögensverhältnissen, Bankkonten oder anderen persönlichen Daten machen.
  • Nie Bargeld, Wertsachen oder Ähnliches an Unbekannte übergeben.
  • Am besten auflegen und die angeblich zuständige Behörde über eine selbst herausgesuchte Telefonnummer kontaktieren.
  • Vermeintlich betroffene Verwandte oder Bekannte direkt anrufen.
  • Im Zweifel die Notrufnummer 110 informieren.
  • Nach Angaben der Polizei kann es helfen, einen Betrugsversuch selbst zu unterbinden oder verdächtigen Personen den Zutritt zu verweigern. Dann kann die Polizei anschließend nach Verdächtigen fahnden und weitere Menschen schützen.

    Der Fall aus Frechen macht deutlich, dass ein ruhiges, aber konsequentes Verhalten am Telefon entscheidend sein kann. Gerade wenn mit Angst, Zeitdruck oder angeblichen Notlagen gearbeitet wird, ist Vorsicht geboten.

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