Kupferdiebstahl legt Solaranlage lahm
Herzogenrath-Merkstein: Sechsstelliger Schaden durch Kabelklau verzögert Betrieb und erschwert Energiewende

In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es in Herzogenrath im Stadtteil Merkstein zu einem dreisten Diebstahl: Unbekannte Täter haben an einer neu errichteten Solaranlage an der Übacher Straße zahlreiche Kabel durchtrennt und gestohlen. Die Tat fiel erst am folgenden Tag auf, als ein Mitarbeiter des zuständigen Energieversorgers das Fehlen mehrerer Kupferkabel bemerkte.
Details zum Vorfall
Nach Angaben der Polizei wurden etwa 25 Kilometer Kupferkabel an unterschiedlichen Solarpanelreihen entwendet. Neben den Kabeln waren auch eine Hauptleitung und ein Verteilerkasten beschädigt. Der finanzielle Schaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt und trifft das erst seit zwei Wochen aktive Solarfeld empfindlich.
Die Polizei geht davon aus, dass der Abtransport der Kabel mit einem Fahrzeug erfolgte. Dabei könnte ein Zuweg zur sogenannten "Scheune Rimburg" genutzt worden sein.
Ermittlungen laufen – Zeugen gesucht
Die Kriminalpolizei hat wegen besonders schweren Diebstahls die Ermittlungen aufgenommen. Bislang konnten die Täter unerkannt entkommen. Für die Aufklärung des Falls ist die Polizei daher auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.
Auswirkungen auf das Solarfeld
Der Diebstahl trifft das erst vor zwei Wochen in Betrieb genommene Solarfeld hart. Die Beschädigungen und der Verlust der Kabel werden vermutlich zu einem Ausfall und weiteren Verzögerungen führen. Die Reparaturarbeiten und die Wiederherstellung der Stromversorgung können umfangreich sein und werden voraussichtlich weitere Kosten verursachen.
Das Geschehen unterstreicht die Herausforderungen, mit denen Betreiber erneuerbarer Energieanlagen konfrontiert sind. Neben technischen und wirtschaftlichen Aspekten rückt auch das Thema Sicherheit zunehmend in den Fokus.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.