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Illegales Rennen in Hamm: Polizei greift durch

Zwei 19-Jährige überqueren rote Ampel – Führerscheine und Autos sichergestellt

Von Blaulichtreport

Am Freitagabend sorgten zwei junge Autofahrer auf der Richard-Wagner-Straße in Hamm für Aufsehen: Sie lieferten sich gegen 22 Uhr ein illegales Kraftfahrzeugrennen. Die Polizei Hamm konnte die Beteiligten – jeweils 19 Jahre alt – noch am gleichen Abend stoppen und kontrollieren.

Verlauf des Rennens auf der Richard-Wagner-Straße

Das Geschehen begann, als zivil gekleidete Polizeibeamte auf der Hafenstraße auf zwei Wagen aufmerksam wurden: einen Mercedes und einen Audi. Die Fahrer fielen durch zügige Überholmanöver auf, bei denen sie den westlichen Fahrstreifen nutzten. Während der weiteren Fahrt beschleunigten sie erheblich, um andere Fahrzeuge einzuholen, und bremsten anschließend plötzlich wieder ab.

Vor der Ampelkreuzung Richard-Wagner-Straße/Langewanneweg standen beide Fahrzeuge nebeneinander. Polizeibeamte beobachteten, dass zwischen den Fahrern eine Kommunikation stattfand. Als die Ampel auf Grün umschaltete, beschleunigten beide Wagen massiv und fuhren nebeneinander los. Dabei wurde mindestens eine Ampel im Bereich Richard-Wagner-Straße/Fritz-Reuter-Straße bei Rotlicht überquert.

Polizeiliche Maßnahmen und Konsequenzen

Die Polizei konnte die beiden Fahrzeuge schließlich an der Ecke Reginenstraße/Dohmwirthhof anhalten. Beide Fahrer wurden kontrolliert und ihre Führerscheine, Mobiltelefone sowie die Fahrzeuge wurden sichergestellt beziehungsweise beschlagnahmt.

Die beiden jungen Männer aus Hamm müssen nun mit einem Strafverfahren wegen der Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen rechnen.

Hintergrund

Illegale Autorennen stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer dar. Sie sind in Deutschland durch die Straßenverkehrsordnung und das Strafgesetzbuch ausdrücklich verboten und werden von der Polizei konsequent verfolgt.

Das entschlossene Vorgehen der Polizei Hamm zeigt, wie wichtig die Überwachung und Kontrolle solcher gefährlichen Aktivitäten im Stadtgebiet sind.

Das Polizeipräsidium Hamm informierte am 23. Februar 2026 über diesen Vorfall.

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