Heftige Auseinandersetzung am Kölner S-Bahnhof
Mann lebensgefährlich verletzt – Tatverdächtiger wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft

Am Montag, dem 21. Juli, kam es im S-Bahnhof Köln Porz-Wahn gegen 12:50 Uhr zu einem schweren Zwischenfall, der Polizei und Staatsanwaltschaft Köln auf den Plan rief. Zwei Männer, 33 und 35 Jahre alt, gerieten in heftigen Streit, der in massiver Gewalt endete.
Hergang der Tat im Detail
Nach bisherigen Erkenntnissen trafen die beiden bereits zerstrittenen Männer an einem Kiosk im Bahnhofsbereich aufeinander. Der 35-jährige griff in der Auseinandersetzung zu einer Flasche und schlug damit auf seinen 33-jährigen Kontrahenten ein.
Ein Notarzt wurde rasch zum Ort des Geschehens gerufen und brachte das schwer verletzte Opfer in eine Klinik. Dort wurde der 33-Jährige aufgrund lebensgefährlicher Kopfverletzungen notoperiert.
Ermittlungen und Festnahme
Die Polizei sicherte Videoaufnahmen aus dem Bereich des Kiosks, welche zeigten, dass der mutmaßliche Täter auch nach dem Bewusstseinsverlust des Opfers weiter gegen dessen Kopf schlug, als dieser bereits am Boden lag.
Am Donnerstagmorgen, den 24. Juli, griff eine speziell eingesetzte Mordkommission ein und nahm den 35-jährigen Tatverdächtigen fest. Noch am selben Tag erließ ein Haftrichter Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags.
Weiterer Verlauf der Ermittlungen
Laut Polizei Köln und Staatsanwaltschaft dauern die Ermittlungen in diesem Fall weiterhin an. Nähere Einzelheiten zu möglichen Hintergründen oder Motiven wurden bislang nicht veröffentlicht.
Die Polizei Köln bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht haben, sich zu melden.
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