Hass-Spruch an Aachener Polizeistelle gesprüht
Staatsschutz ermittelt nach „Arbeit macht frei“-Graffiti – Polizei bittet um Zeugenhinweise

In der Nacht zum Heiligabend, dem 24. Dezember 2025, wurde in Aachen eine Straftat an der gemeinsamen Anlaufstelle von Polizei und Stadt Aachen in der Peterstraße verübt. Unbekannte Täter besprühten in den Nachtstunden die Fensterscheiben des Gebäudes mit dem Schriftzug "Arbeit macht frei". Dieser Vorfall sorgt sowohl in der Bevölkerung als auch bei den Behörden für Bestürzung.
Vorfall und Reaktion der Behörden
Nach aktuellen Informationen waren bislang unbekannte Personen für das Sprayen des Schriftzugs verantwortlich. Am Mittwochmorgen wurde das Graffito umgehend entfernt, um die Spuren des Vorfalls so schnell wie möglich zu beseitigen und weiteren Schaden abzuwenden. Die Polizei weist darauf hin, dass der Staatsschutz die Ermittlungen in diesem Fall übernommen hat.
Zeugenaufruf der Polizei Aachen
Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung: Zeugen, die in der Nacht zum Heiligabend verdächtige Beobachtungen in der Peterstraße gemacht haben, werden ausdrücklich gebeten, sich zu melden. Für Hinweise wurden zwei verschiedene Telefonnummern eingerichtet, die je nach Tageszeit erreichbar sind:
Bewertung und gesellschaftliche Bedeutung
Die Verwendung des Schriftzugs "Arbeit macht frei" ist historisch belastet und mit nationalsozialistischem Gedankengut verbunden. Der Vorfall verdeutlicht die fortwährende gesellschaftliche Relevanz im Umgang mit politisch motivierter Kriminalität und Symbolik.
Die Polizei Aachen ermittelt weiterhin mit Hochdruck. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, bei Hinweisen auf verdächtige Personen oder Beobachtungen in der betroffenen Nacht nicht zu zögern, sich direkt an die zuständigen Stellen zu wenden. So kann zur schnellen Aufklärung des Falls beigetragen werden.
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