Großer Polizeieinsatz in Köln
Waffen, Drogen und illegaler Betrieb entdeckt – Mehrere Festnahmen bei Schlag gegen Straßenkriminalität

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Am Donnerstagabend, dem 3. April 2025, führte die Polizei Köln mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei einen groß angelegten Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität durch. Ziel der Maßnahme war es, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen und gezielt gegen Drogenhandel, illegale Beschäftigung und bewaffnete Kriminalität vorzugehen.
Umfangreiche Kontrollen und Ermittlungen
Im Rahmen des Einsatzes kontrollierten die Einsatzkräfte 60 Personen. Dabei wurden 16 Strafanzeigen erstattet, die sich auf verschiedene Delikte wie Drogenhandel, Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, das Waffengesetz sowie auf Fälle von Sozialbetrug bezogen. Während der Kontrollen stellten die Polizisten unterschiedliche Betäubungsmittel sicher, darunter Kokain, Amphetamine und verschreibungspflichtige Medikamente. Zudem wurde mutmaßliches Dealgeld beschlagnahmt.
Die Sicherstellung von Waffen – darunter eine Schusswaffe und ein Springmesser – unterstreicht die Gefahrenlage, der Polizei und Bevölkerung ausgesetzt sind.
Fahrzeugkontrollen mit brisantem Ausgang
Ein Fokus der Maßnahme lag auf Fahrzeugkontrollen. Besonders auffällig war der Fall eines gestoppten Ford: Die Beamtinnen und Beamten fanden im Wagen Cannabis, Kokain, Amphetamine, Medikamente, Dealgeld sowie eine ungeladene Schusswaffe und ein Springmesser. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Personen vorläufig festgenommen.
Ein 28-jähriger Mann aus Marokko, der unerlaubt in Deutschland war und sich mit einer gefälschten französischen Identitätskarte auswies, wurde ebenfalls festgenommen. Gegen ihn und weitere betroffene Personen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Illegale Gewerbebetriebe und Sozialbetrug
Während des Einsatzes entdeckte die Polizei zudem ein angebliches Nagelstudio, das als illegaler Gewerbebetrieb geführt wurde. In diesem Betrieb waren mehrere Personen beschäftigt, darunter auch Minderjährige. Hier prüft die Polizei neben sozialrechtlichen auch jugendschutzrechtliche Fragestellungen.
Weitere Feststellungen
Bei einer weiteren Kontrolle leistete eine 18-jährige Frau Widerstand gegenüber den Polizeibeamten und reagierte aggressiv. In einem Park stießen die Einsatzkräfte darüber hinaus auf ein sogenanntes Dealer-„Lager“. Dort führte ein 28-jähriger Mann neben Cannabis eine hohe Bargeldsumme in typisch gestückelter Form mit sich. Auch in diesem Fall wurden Ermittlungen aufgenommen.
Fortführung der Ermittlungsarbeit
Die Polizei Köln setzt die Ermittlungen in allen festgestellten Fällen konsequent fort. Ziel ist es, die Hintergründe der aufgedeckten Delikte aufzuklären und weitere strafrechtlich relevante Zusammenhänge offenzulegen.
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Der Schwerpunkteinsatz steht exemplarisch für die kontinuierlichen Bemühungen der Polizei, Kriminalität im öffentlichen Raum zu bekämpfen und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu stärken.
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