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Großbrand in alter Scheune in Dortmund-Scharnhorst

60 Einsatzkräfte kämpfen gegen mehrere Brandherde – Anwohner per Warn-App informiert

Von Blaulichtreport
Großbrand in alter Scheune in Dortmund-Scharnhorst
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Dortmund gegen 19:45 Uhr zu einem Brand in den Stadtteil Scharnhorst gerufen. In der Karmschen Heide wurde eine deutliche Rauchentwicklung auf dem Gelände eines leerstehenden Gehöfts gemeldet. Die Lage entwickelte sich rasch: Im Bereich einer alten Scheune hatten sich mehrere Brandherde gebildet, weshalb die anrückenden Einheiten sofort mit der Brandbekämpfung begannen.

Intensiver Einsatz im alten Gebäudekomplex

Das betroffene Gebäude bestand aus mehreren alten Strukturen. Aufgrund seines Alters drang heißer Brandrauch zügig in das Dachgeschoss ein. Ein Trupp unter Atemschutz verschaffte sich über die Drehleiter Zugang zum Dach und entfernte kontrolliert Dachpfannen, um die Ausbreitung des Feuers einzudämmen und einen gezielteren Löschangriff zu ermöglichen.

Neben zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst wurde auch der Löschzug 26 Lanstrop der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Im Verlauf des Einsatzes kamen zusätzlich die Löschzüge Mengede und Nette hinzu, um die problematische Löschwasserversorgung vor Ort zu verstärken.

Drohne und Spezialgerät sorgen für Übersicht und Sicherheit

Zur besseren Übersicht und Kontrolle über die Lage wurde eine Drohne des Fernmeldezuges eingesetzt. Diese war mit einer Wärmebildkamera ausgestattet und unterstützte die Einsatzleitung, Hotspots und potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Außerdem wurden Rundballen mithilfe eines Teleskopladers von der Feuerwehrwache 1 aus der Scheune geholt und außerhalb des Gebäudes abgelöscht.

Rauchentwicklung und Vorsichtsmaßnahmen

Die starke Rauchentwicklung zog nach Osten und bedrohte angrenzende Wohngebiete. Aus Sicherheitsgründen wurde über verschiedene Warn-Apps eine Warnmeldung für die Anwohner verbreitet, um vor möglichen Gefahren zu warnen und Vorsichtsmaßnahmen zu ermöglichen.

Laufender Großeinsatz – Abschluss ungewiss

Derzeit sind rund 60 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten beteiligt. Aufgrund der anhaltenden Gefährdungslage und der Ausdehnung der Brände wird das Personal laufend ausgetauscht. Wie lange die Maßnahmen noch andauern werden, ist aktuell nicht abzusehen. Die wichtigste Aufgabe besteht darin, die verbliebenen Gebäudeteile vor einer weiteren Ausbreitung des Feuers zu schützen und die Gefahr für die Umgebung zu minimieren.

Die Feuerwehr setzt alles daran, die Situation so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen. Für Anwohner und Betroffene bleibt die Lage weiterhin dynamisch. Aktuelle Informationen erhalten Sie über die offiziellen Kanäle der Feuerwehr Dortmund.

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