Goldbarren-Trickbetrug in Köln: Seniorin um Zehntausende betrogen
Zwei Männer täuschten als Investoren auf, Polizei sucht mit Phantombildern nach Verdächtigen

Die Polizei Köln fahndet mithilfe von Phantombildern nach zwei bislang unbekannten Betrügern, die im Juni 2025 eine Seniorin in einem Hotel der Kölner Innenstadt um Goldbarren im Wert von mehreren hunderttausend Euro gebracht haben sollen. Die Täter gingen dabei mit einer ausgefeilten Betrugsmasche vor, indem sie sich als ausländische Investoren ausgaben.
Betrugsmasche mit vermeintlichem Goldhandel
Laut Angaben der Polizei kontaktierten die beiden Männer die Seniorin aus dem Märkischen Kreis und gaben vor, an einem Goldhandel interessiert zu sein. Zudem kündigten sie an, angeblich Rennpferde abkaufen zu wollen. Durch diese Geschichte gewannen sie das Vertrauen der älteren Dame und überzeugten sie, in einem Kölner Hotel Goldbarren gegen Bargeld zu tauschen.
Am 5. Juni 2025 übergab die Rentnerin in einer Hotellobby Goldbarren im Wert von mehreren zehntausend Euro. Im Gegenzug erhielt sie eine Tasche mit Bargeld, das angeblich sogar den doppelten Wert des Goldes haben sollte. Erst später erkannte ein Familienangehöriger den Betrug: Bei dem übergebenen Geld handelte es sich um Falschgeld, das in Bündeln und mit eingeschweißten 200-Euro-Scheinen täuschend echt verpackt war.
Beschreibung der Tatverdächtigen
Die Polizei Köln hat folgende Personenbeschreibung veröffentlicht, um die Aufklärung des Falls zu unterstützen:
Die beiden Tatverdächtigen sollen mit einem schwarzen Mercedes zum Tatort gebracht worden sein.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Das Kriminalkommissariat 35 bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Identität oder dem Aufenthaltsort der beiden Männer geben können, sich zu melden.
Prävention und gesellschaftliche Bedeutung
Der Fall verdeutlicht die anhaltende Problematik des sogenannten Trickbetrugs, bei dem insbesondere ältere Menschen Zielscheibe raffinierter Täter werden. Die Polizei rät, bei ungewöhnlichen Geldgeschäften besondere Vorsicht walten zu lassen und im Zweifel Vertrauenspersonen einzubeziehen.
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei Köln hofft weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung, um die Täter schnellstmöglich zu identifizieren und weitere ähnliche Vorfälle verhindern zu können.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.