Gefährliche Falle: Anlagebetrug im Internet nimmt zu
Anlagebetrug im Internet nimmt weiter zu: Immer häufiger nutzen Betrüger digital ausgereifte Methoden, um insbesondere ältere Menschen zur Investition in vermeintlich lukrative Geldanlagen zu bewegen. Aktuell warnt das Polizeipräsidium Hamm vor dieser perfiden Masche, nachdem ein 75-jähriger Senior Opfer eines solchen Cyberbetrugs wurde.
So gehen die Täter vor
Die Betrüger treten meist über professionell gestaltete Webseiten, Videos in sozialen Medien oder den persönlichen Kontakt über Messenger-Dienste an potenzielle Opfer heran. Oftmals simulieren sie mit angeblich seriösen Chats oder aggressiver Werbung ein attraktives Angebot.
Im aktuellen Fall wurde das Vertrauen eines Seniors systematisch aufgebaut. Über seinen Social Media-Account trat eine unbekannte Person mit ihm in Kontakt. In einer überzeugend wirkenden Online-Gruppe suggerierten die Cyberkriminellen ihm Seriosität und lockten ihn schrittweise zu Investitionen in angebliche Aktienfonds, die hohe Renditen bei geringem Risiko versprachen.
Besonders perfide ist die Nutzung von Apps, mit denen ein vermeintlich stetig wachsendes Vermögen vorgegaukelt wird. So werden Betroffene dazu gebracht, noch mehr Geld einzuzahlen – bis der finanzielle Verlust offensichtlich wird. Im aktuellen Fall verlor der Senior einen hohen fünfstelligen Betrag.
Täuschung durch professionelle Erscheinung
Häufig verschleiern die Täter ihre Aktivitäten zusätzlich, indem sie den Opfern eigene Konten im Ausland anbieten. Sie geben sich überzeugend als erfahrene Broker aus und setzen ihre Opfer gezielt unter Druck, weiterhin zu investieren.
Wichtige Präventionshinweise der Polizei
Um sich vor Anlagebetrug zu schützen, empfiehlt das Polizeipräsidium Hamm folgende Vorsichtsmaßnahmen:
Weiterführende Informationen für Betroffene
Für weitere Informationen und Hilfestellung können sich Bürger auf folgende Anlaufstellen verlassen:
Das Polizeipräsidium Hamm appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, aufmerksam zu bleiben und verdächtige Vorfälle sofort zu melden. Nur durch erhöhte Wachsamkeit und Prävention lassen sich solche Betrugsfälle verhindern.