Feuer im Dortmunder Dachgeschoss: Eine Tote geborgen
55 Einsatzkräfte löschen Brand an der Wittbräucker Straße – Polizei ermittelt zur Ursache

Am späten Freitagabend wurde die Feuerwehr Dortmund um 22:42 Uhr zu einem Dachstuhlbrand an der Wittbräucker Straße gerufen. Zahlreiche Notrufe meldeten eine intensive Rauchentwicklung im Bereich des Dachgeschosses eines mehrgeschossigen Wohngebäudes. Die Einsatzkräfte bestätigten bereits auf der Anfahrt die kritische Lage.
Schnelles Eingreifen der Feuerwehr
Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte drang dichter Rauch aus dem Dachbereich. Im rückwärtigen Teil des Hauses war zudem ein deutlicher Feuerschein an einer Dachgaube zu erkennen. Da zunächst davon ausgegangen werden musste, dass sich noch Personen in der Wohnung befanden, setzte die Feuerwehr sofort Trupps mit Atemschutzgeräten und einem C-Rohr zum Innenangriff ein, um Menschen zu retten und den Brand zu bekämpfen.
Zur Unterstützung wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht. Dies sollte verhindern, dass sich das Feuer über das Dach ausbreitet, und ermöglichte es zudem, die Löscharbeiten von außen zu verstärken.
Menschenrettung und tragischer Fund
Während der Erkundung des Gebäudes fanden die Atemschutztrupps in der Dachgeschosswohnung eine leblose Person. Trotz sofortiger Hinzuziehung eines Notarztes konnte dieser nur noch den Tod feststellen. Weitere Bewohnerinnen und Bewohner wurden zügig evakuiert und in Sicherheit gebracht.
Brandbekämpfung und Einsatzdauer
Etwa eineinhalb Stunden nach Beginn des Einsatzes war der Brand unter Kontrolle gebracht. Die Nachlöscharbeiten sowie das Aufräumen dauerten insgesamt etwa zweieinhalb Stunden. Währenddessen sorgten Einsatzkräfte dafür, dass keine Glutnester verblieben und das Gebäude gesichert war.
Die Polizei sowie die Kriminalpolizei waren ebenfalls vor Ort und haben bereits die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens konnten bislang keine Angaben gemacht werden.
Koordination und Beteiligte Kräfte
Rund 55 Einsatzkräfte waren an der Bewältigung des Brandes beteiligt. Neben den Feuerwachen 1 (Führungsdienst), 2, 3, 4 und 5 kamen der Löschzug 12, der Rettungsdienst sowie die psychosoziale Notfallversorgung zum Einsatz.
Ermittlungen und Ausblick
Die genaue Ursache des Brandes ist weiterhin unklar und wird derzeit von der Polizei und Kriminalpolizei untersucht. Auch zur Schadenshöhe gibt es noch keine offiziellen Informationen. Die schnelle und koordinierte Reaktion der Einsatzkräfte verhinderte jedoch eine weitere Ausbreitung des Feuers und bewahrte weitere Bewohnerinnen und Bewohner vor größerer Gefahr.
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