Festnahme nach Versuch, gestohlenen BMW zu verkaufen
Köln: Polizei stoppt mutmaßlichen Kfz-Hehler bei Probefahrt – Verdächtiger muss vor Haftrichter

Ein mutmaßlicher Kfz-Hehler wurde nach dem Diebstahl eines Fahrzeugs in Köln innerhalb kürzester Zeit von der Polizei festgenommen. Der 44 Jahre alte Mann, ein deutscher Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, hatte am Mittwoch versucht, einen tags zuvor in Köln-Niehl entwendeten BMW A6 weiterzuverkaufen.
Festnahme bei geplanter Probefahrt
Am Mittwochnachmittag bot der Tatverdächtige den gestohlenen Wagen einem 60-jährigen potenziellen Käufer an. Im Verlauf der Gespräche gab der 44-Jährige an, das Fahrzeug gebraucht gekauft zu haben und nun wieder verkaufen zu wollen. Doch die Ermittler bemerkten bei den Fahrzeugpapieren Unstimmigkeiten, die Zweifel an seiner Darstellung weckten.
Zur weiteren Klärung wurde ein 56-jähriger, erfahrener Bekannter aus dem Kfz-Handel hinzugezogen, der ebenfalls Verdacht schöpfte. Gemeinsam mit dem Verdächtigen wurde eine Probefahrt vereinbart, die jedoch direkt an der Polizeiwache in Köln-Chorweiler endete. Dort klickten gegen 18 Uhr die Handschellen.
Weitere Schritte der Ermittler
Nach seiner Festnahme muss sich der 44-jährige Mann heute vor einem Haftrichter verantworten. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang sowie zur Herkunft des gestohlenen BMW A6 dauern an.
Sicherheitsaspekte und Präventionsmaßnahmen
Der Fall zeigt, wie wichtig eine sorgfältige Prüfung von Fahrzeugpapieren und eine gewissenhafte Abwicklung im Kfz-Handel sind. Ungereimtheiten sollten stets ernst genommen und im Zweifelsfall Fachleute oder die Polizei hinzugezogen werden.
Die Polizei Köln appelliert weiterhin an die Bevölkerung, beim Fahrzeugkauf wachsam zu sein und Verdachtsmomente konsequent zu melden. Mit ihrem schnellen Eingreifen konnte sie erneut verhindern, dass ein gestohlenes Fahrzeug in den Umlauf gelangt.
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