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Falsche Bankmitarbeiterin bestiehlt 91-Jährigen

In Hamm-Pelkum ergaunerte eine Unbekannte an der Haustür die PIN eines Mannes und verschwand mit seiner Bankkarte.

Von Blaulichtreport
Falsche Bankmitarbeiterin bestiehlt 91-Jährigen
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

In Hamm-Pelkum ist ein 91-jähriger Mann Opfer einer Betrugsmasche geworden. Eine unbekannte Frau gab sich an seinem Einfamilienhaus an der Peterstraße als Vertreterin seines Bankinstituts aus und verschaffte sich so Zugang zu sensiblen Daten. Anschließend verschwand sie mit der Bankkarte des Geschädigten in unbekannte Richtung.

Vorfall an der Peterstraße

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, 26. Mai, gegen 17 Uhr. Nach Angaben der Polizei suchte die unbekannte Tatverdächtige den Mann an seiner Wohnanschrift auf und forderte ihn unter einem Vorwand auf, die zugehörige PIN mitzuteilen. Der Geschädigte kam der Aufforderung nach. Kurz darauf entfernte sich die Frau mitsamt Bankkarte.

Beschreibung der Tatverdächtigen

Die Polizei beschreibt die Frau als etwa 30 bis 35 Jahre alt. Sie soll circa 1,70 bis 1,75 Meter groß sein und eine kräftige Statur haben. Zudem werden kurze blonde Haare genannt.

Warnung der Polizei

Im Zusammenhang mit dem Fall warnt die Polizei ausdrücklich vor solchen Betrugsmaschen. Nach ihrer Darstellung suchen Mitarbeitende von Bankinstituten in der Regel nicht an der Wohnanschrift von Kunden auf.

Wer Kontakt zu vermeintlichen Bankmitarbeitenden außerhalb des Bankinstituts hat, sollte sich nach Polizeiangaben stets zweifelsfrei ausweisen lassen. Außerdem wird dazu geraten, ältere Familienmitglieder und Bekannte über die Vorgehensweise der Betrüger zu informieren.

Wichtige Hinweise der Polizei

  • Keine privaten Daten wie Bank- oder Kreditkartendaten herausgeben.
  • Keine TAN-Nummern oder Zugangsdaten an Fremde weitergeben.
  • Bei bereits erfolgter Weitergabe sofort das Geldinstitut informieren.
  • Vermeintliche Bankmitarbeitende immer eindeutig ausweisen lassen.
  • Ältere Angehörige und Bekannte über solche Betrugsformen aufklären.
  • Einordnung

    Der Fall zeigt, wie gezielt Betrüger mit dem Eindruck offizieller Zuständigkeit vorgehen können. Gerade der persönliche Besuch an der Haustür kann dabei Vertrauen erzeugen und die Situation für Betroffene schwer durchschaubar machen. Die Polizei setzt deshalb auf klare Warnungen und auf Aufklärung im persönlichen Umfeld.

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