Fahndung in Köln beendet: Tatverdächtiger stellt sich selbst
Messerbedrohung gegen Jugendlichen in Weidenpesch – Polizei bittet um Einstellung der Fotoverbreitung

Die Polizei Köln hat die öffentliche Fahndung im Fall einer versuchten räuberischen Erpressung aus dem November 2024 in Weidenpesch zurückgenommen. Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass der mutmaßliche Täter, ein 40-jähriger Deutscher, sich am 25. September 2025 über seinen Rechtsanwalt den Behörden gestellt hat. Aufgrund seiner Identifizierung und anwaltlichen Vertretung ist die weitere Verbreitung der ursprünglich veröffentlichten Fotos nicht mehr zulässig.
Details zum Tatvorwurf
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 8. November 2024 einen 14-jährigen Mitarbeiter eines Kiosks bedroht zu haben. Dabei soll er mit einem Messer gedroht und die Herausgabe eines Fahrrads verlangt haben, das mutmaßlich zuvor gestohlen worden war. Nach dem Vorfall verließ der Tatverdächtige den Tatort ohne Beute.
Rechtliche Hinweise zur Bildverwendung
Da der Beschuldigte eindeutig identifiziert wurde, entfällt die rechtliche Grundlage für die weitere Verbreitung der ursprünglich veröffentlichten Fahndungsbilder. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit und insbesondere Medienvertreter ausdrücklich, die entsprechenden Aufnahmen nicht mehr zu verwenden.
Weitere Schritte im Ermittlungsverfahren
Durch die Selbststellung des Beschuldigten wird das Ermittlungsverfahren nun im regulären rechtsstaatlichen Rahmen fortgeführt. Die anwaltliche Vertretung des Tatverdächtigen gewährleistet dabei seine Rechte im weiteren Verlauf des Prozesses.
Kontakt für Medien und Hinweise
Für Fragen oder Hinweise im Zusammenhang mit dem Fall steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln zur Verfügung:
Weiterführende Informationen
Pressemitteilung der Polizei Kölnhttps://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6095945
Weitere Informationen zum Fallhttps://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6125826
Die Polizei Köln bedankt sich für die Unterstützung der Öffentlichkeit bei der Fahndung und weist erneut darauf hin, keine Fotos oder personenbezogenen Daten des Beschuldigten weiterzuverbreiten. Weitere Informationen zum Stand der Ermittlungen werden nach Freigabe durch die Behörden veröffentlicht.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.