Einbruchserie erschüttert Rhein-Erft-Kreis
Polizei sucht Zeugen nach mehreren Einbrüchen in Hürth, Pulheim und Frechen

In den Städten Hürth, Pulheim und Frechen kam es am 20. Dezember 2025 zu einer auffälligen Serie von Einbrüchen. Nach den Geschehnissen fahndet die Polizei Rhein-Erft-Kreis intensiv nach Zeugen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um die Vorfälle aufzuklären. Die Ermittlungen werden durch das Kriminalkommissariat 13 geführt, das in allen drei Fällen typische Hebelmarken, also Aufbruchspuren, feststellte.
Einbrüche in Hürth, Pulheim und Frechen: Tathergang und Beobachtungen
Die Einbruchserie begann am Vormittag in Hürth-Efferen. Gegen 11 Uhr nahm eine Zeugin verdächtige Geräusche im Bereich der Beseler Straße wahr. Kurz darauf beobachtete sie zwei Männer, von denen einer eine Sporttasche und der andere einen Karton bei sich trug. Auf Ansprache flüchteten die beiden in Richtung Kochstraße. Die betroffene Wohnungstür stand offen, und es wurden Spuren von Durchsuchungen festgestellt.
Am frühen Abend kam es in Pulheim-Stommeln zu einer weiteren Tat. Gegen 18:40 Uhr bemerkte eine Zeugin zwei dunkel gekleidete Personen, die über eine Fensterbank eines Hauses kletterten. Nach ihrer Entdeckung flohen die mutmaßlichen Täter in Richtung Venloer Straße. Laut Zeugin sollen beide zwischen 20 und 25 Jahre alt gewesen sein, schwarze Kleidung, schwarze Mützen und weiße Turnschuhe getragen haben.
Der dritte Vorfall ereignete sich in Frechen gegen 19 Uhr. Die Polizei wurde alarmiert, nachdem ein dunkel gekleideter Mann zu einem dunklen Kleinwagen am „Im Klarenpesch“ lief. Ein mutmaßlicher Komplize stieg ein, und das Auto fuhr davon. Auch in dieser Wohnung hatten die Täter Schubladen durchwühlt, und die Ermittler verzeichneten Hebelmarken am Fenster.
Polizeiliche Maßnahmen und Appell an die Bevölkerung
Die Polizei dokumentierte die Spuren an allen Tatorten und leitete entsprechende Strafanzeigen ein. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Um die Täter zu identifizieren, sind die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.
Schutzmaßnahmen und Hinweise für Anwohner
Einbruchsserien stellen nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die gesamte Nachbarschaft eine Belastung dar. Die Polizei rät zur besonderen Aufmerksamkeit und empfiehlt, verdächtige Beobachtungen immer zeitnah zu melden. Ungewöhnliche Geräusche oder fremde Personen im Wohngebiet sollten keinesfalls ignoriert werden.
Die Ermittlungen im Rhein-Erft-Kreis dauern an. Weitere Informationen und Updates werden erwartet, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.
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