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Bus in Flammen: Großbrand auf B236 bei Dortmund

Feuerwehr löscht Motorbrand schnell, Tunnel gesperrt – Polizei ermittelt zur Ursache

Von Blaulichtreport
Bus in Flammen: Großbrand auf B236 bei Dortmund
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Gestern Abend alarmierte ein Großbrand auf der Bundesstraße 236 kurz vor Berghofen die Feuerwehr Dortmund: Um 17:35 Uhr bemerkte der Fahrer eines Reisebusses kurz vor einem Tunnel Flammen im Motorraum und reagierte besonnen. Er lenkte den Bus rechtzeitig auf den Seitenstreifen, wodurch Schlimmeres verhindert wurde. Glücklicherweise befanden sich keine weiteren Personen im Fahrzeug.

Schneller Einsatz verhindert Ausbreitung

Rasch entwickelte sich aus dem Motorbrand eine weithin sichtbare Rauchsäule, was zahlreiche Notrufe nach sich zog. Die Einsatzleitstelle entsandte deshalb mehrere Löschzüge zur Bundesstraße 236. Die Einsatzkräfte des Löschzugs Hörde trafen zeitnah ein und begannen sofort mit der Brandbekämpfung – unter Atemschutz und mit Strahlrohren.

Eine sogenannte Riegelstellung wurde eingerichtet, um zu verhindern, dass das Feuer auf die angrenzende Vegetation übergreift. Dank des koordinierten Vorgehens konnte dies erfolgreich abgewendet werden. Für die umfangreichen Löscharbeiten wurde eine größere Menge Wasser benötigt, die von zwei Spezialfahrzeugen bereitgestellt wurde.

Unterstützung durch mehrere Feuerwachen

Neben der Berufsfeuerwehr unterstützte auch die Freiwillige Feuerwehr Berghofen die Löscharbeiten. Der Löschzug 13 setzte einen gezielten Schaumangriff ein, um auch kleine Glutnester im Bus zu bekämpfen. Die Kräfte der Feuerwache 3 aus Neuasseln waren ebenfalls an dem Einsatz beteiligt.

Nach gut einer Stunde hatten die Einsatzkräfte das Feuer vollständig gelöscht. Die anschließenden Aufräumarbeiten zogen sich etwa eine weitere Stunde hin. Insgesamt waren 56 Einsatzkräfte im Einsatz.

Sperrung des Tunnels und Ermittlungen zur Ursache

Für die Dauer der Löscharbeiten blieb der Tunnel auf der Strecke in Richtung Schwerte gesperrt. Die Polizei hat mittlerweile Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Der Einsatz zeigt, wie entscheidend schnelle Reaktionszeiten und das Zusammenspiel verschiedener Feuerwehren in solch brenzligen Situationen sind. Die Feuerwehr Dortmund konnte dank des besonnenen Fahrers und des professionellen Vorgehens einen größeren Schaden verhindern.

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