Brand in Industrie-Ruine: Feuerwehr kämpft mit Drohnen und Spezialtechnik

Großeinsatz der Feuerwehr Dortmund in Kirchlinde: Modernste Drohnentechnik und das FlexiFoam-Schaumsystem bekämpfen Rauch in einsturzgefährdeter Industrie-Ruine.

Von Blaulichtreport2 Min. Lesezeit
Brand in Industrie-Ruine: Feuerwehr kämpft mit Drohnen und Spezialtechnik

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Am Mittwochmorgen sorgte eine unklare Rauchentwicklung für einen Großeinsatz der Feuerwehr Dortmund im Stadtteil Kirchlinde. Gegen 09:57 Uhr wurde die Einsatzleitstelle alarmiert, nachdem Anwohner Rauch aus einer Industrie-Ruine in der Straße Dorloh meldeten. Die Situation vor Ort stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen, da das einsturzgefährdete Gebäude nicht betreten werden konnte.

Gefährlicher Brand in Industrie-Ruine

Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits Rauch deutlich sichtbar. Aufgrund der akuten Einsturzgefahr blieb ein Betreten des Gebäudes ausgeschlossen. Der Löschangriff erfolgte daher ausschließlich von außen – über Schlitze in der Mauer sowie durch beschädigte Fenster. Durch dieses Vorgehen konnte die Rauchentwicklung merklich reduziert werden.

Unklare Lage: Sind Personen im Gebäude?

Zu Beginn konnten die Einsatzkräfte nicht ausschließen, dass sich noch Menschen in der Industrie-Ruine aufhalten. Deshalb wurde der Fernmeldezug 1 (Mitte) alarmiert. Hauptaufgabe war eine umfassende Erkundung des Innenraums, sowohl zur Personensuche als auch zur Klärung der Brandursache.

Drohnen liefern entscheidende Erkenntnisse

Mit Hilfe moderner Drohnentechnologie verschaffte sich die Feuerwehr einen Überblick über die Situation im Inneren des Gebäudes. Die Aufnahmen bestätigten, dass sich keine Personen mehr im Objekt befanden. Gleichzeitig wurde ein Schacht als Ursprungsort des Rauchs identifiziert.

Spezialeinheiten und innovative Löschsysteme im Einsatz

Nachdem die Drohnenaufnahmen Klarheit brachten, wurden Spezialkräfte mit zusätzlicher Löschtechnik angefordert. Dazu gehörten ein Abrollbehälter „Marten“ für Speziallöschtechnik, Löschlanzen sowie das Schaumlöschsystem Cobra. Die Spezialeinheit Sonderlöschtechnik der Feuerwache 5 setzte das moderne FlexiFoam-System ein, das durch gezielte Schaumflutung eine hohe Löschwirkung bei geringem Wasserverbrauch ermöglicht.

Einsatzüberwachung und Abschluss

Der Fernmeldezug überwachte den gesamten Einsatz fortlaufend mithilfe der Drohne. So konnte der Löscherfolg sowohl aus der Luft als auch innerhalb des Gebäudes kontrolliert werden. Gegen 11:29 Uhr war der Einsatz erfolgreich beendet und die Feuerwehr verließ die Einsatzstelle. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte an der Brandbekämpfung beteiligt.

Die Feuerwehr Dortmund hebt hervor, wie wichtig der Einsatz moderner Technik bei solchen Einsätzen ist. Durch Drohnen und spezialisierte Löschsysteme lassen sich Risiken für die Einsatzkräfte minimieren und gleichzeitig eine effektive Brandbekämpfung sicherstellen.

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