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Brand im LWL-Klinikum Dortmund-Aplerbeck schnell gelöscht

30 Patienten evakuiert – Feuerwehr bringt Entstehungsbrand an Matratze rasch unter Kontrolle

Von Blaulichtreport
Brand im LWL-Klinikum Dortmund-Aplerbeck schnell gelöscht
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am späten Abend des 1. Dezember 2025 wurde die Feuerwehr Dortmund wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage zum LWL-Klinikum Dortmund-Aplerbeck gerufen. Bereits auf dem Weg zum Einsatzort erfolgte eine Alarmstufenerhöhung auf sogenannten Objektalarm, da Hinweise auf einen Brand in einem Patientenzimmer vorlagen.

Einsatz im geschlossenen Klinikbereich

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Notlage: Im Erdgeschoss des geschlossenen Klinikbereichs für Menschen mit psychischen Erkrankungen war ein Brand ausgebrochen. Der Flur war verraucht, und Brandgeruch lag in der Luft.

Rund 30 Pflegekräfte reagierten schnell und umsichtig: Sie führten alle Patienten zügig ins Freie. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatten Mitarbeitende erste Löschversuche unternommen.

Schnelles Vorgehen und koordinierter Löscheinsatz

Die Feuerwehr setzte einen Rauchschutzvorhang, während ein Atemschutztrupp in das betroffene Patientenzimmer zur Brandbekämpfung vordrang. Ein weiterer Trupp kontrollierte den Flur und schuf eine Abluftöffnung, um Rauch gezielt abzuleiten. Im Anschluss wurde der Bereich mit Hochleistungslüftern querbelüftet, um die Räumlichkeiten schnell rauchfrei zu bekommen.

Brandursache und Folgen

Der Brandherd konnte als Entstehungsbrand an der Matratze eines Patientenbettes lokalisiert werden. Die Flammen wurden rasch unter Kontrolle gebracht. Die genaue Brandursache ist bislang unklar und wird von der Polizei ermittelt.

Insgesamt wurden sieben Personen vorsorglich vom Rettungsdienst gesichtet. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Nach dem Einsatz konnten alle Patienten, bis auf das betroffene Zimmer, in ihre Räume zurückkehren.

Großeinsatz mit starker Beteiligung

Während des Einsatzes waren rund 70 Kräfte im Einsatz, darunter die Feuerwachen 3 (Asseln), 4 (Hörde), 6 (Scharnhorst), 2 (Eving), 1 (Mitte) und 8 (Eichlinghofen). Zusätzlich engagierten sich der Organisatorische Leiter, die leitende Notärztin, der Brandschutz- und Einsatzleiter-Dienst, Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr 11 (Sölde), Löschzug 12 (Aplerbeck), der PSNV-Erkunder der Feuerwache 9 und mehrere Einheiten des Rettungsdienstes. Einige Kräfte arbeiteten direkt am Brandort, andere wurden in Bereitschaft gehalten.

Die Einsatzmaßnahmen konnten kurz nach Mitternacht abgeschlossen werden.

Vorbildliches Handeln verhindert Schlimmeres

Dank des schnellen Eingreifens der Pflegekräfte und des koordinierten Einsatzes der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden vermieden werden. Die Sicherheit der Patienten hatte dabei oberste Priorität.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Feuerwehr Dortmund dankt allen beteiligten Einsatzkräften für die reibungslose Zusammenarbeit und betont die Bedeutung gut funktionierender Brandschutzanlagen in sensiblen Einrichtungen wie Kliniken.

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