Betrugsversuch per Schockanruf in Bergheim

Schockanruf-Betrug in Bergheim: Dank Wachsamkeit einer 73-Jährigen und Polizei kein Schaden entstanden.

Von Blaulichtreport2 Min. Lesezeit
Betrugsversuch per Schockanruf in Bergheim

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In Bergheim kam es am Dienstag, den 7. Oktober 2025, zu einem typischen Fall von sogenanntem "Schockanruf"-Betrug. Ziel war eine 73-jährige Seniorin, die dank ihres Misstrauens und der Aufmerksamkeit ihrer Tochter vor größerem Schaden bewahrt wurde.

Schockanruf: Vorgehen der Täter

Der Vorfall ereignete sich gegen 13:30 Uhr. Eine weinende Frau am Telefon gab vor, ein naher Angehöriger der Seniorin zu sein und schilderte ein angeblich schlimmes Ereignis. Direkt darauf folgte der Anruf eines Mannes, der sich als Anwalt ausgab und der Seniorin einen schweren Verkehrsunfall unterstellte. Die Forderung: Nur durch Zahlung einer hohen Geldsumme könne die Untersuchungshaft abgewendet werden. Als Alternativen wurden auch Schmuck oder Gold akzeptiert, als Übergabeort wurde der Vorplatz des Amtsgerichts Köln genannt.

Geistesgegenwart verhindert Schaden

Die Seniorin wurde jedoch stutzig, als ein weiterer angekündigter Rückruf ausblieb. Sie kontaktierte daraufhin ihre Tochter, die sofort Verdacht schöpfte und die Polizei informierte. Die Beamten erstatteten Anzeige und nahmen Ermittlungen auf.

Prävention: Warnhinweise der Polizei

Laut der Polizei Rhein-Erft-Kreis sollten Bürgerinnen und Bürger bei solchen Anrufen besondere Vorsicht walten lassen. Die Polizei rät:

  • Keine Informationen zu Bargeld, Schmuck oder Kontostand am Telefon weitergeben
  • Keine Wertgegenstände an Unbekannte übergeben
  • Sich nicht unter Druck setzen lassen
  • Im Zweifelsfall ist es ratsam, angeblich betroffene Verwandte eigenständig zu kontaktieren und bei Verdachtsmomenten sofort den Notruf 110 zu wählen. Nur so können Täter zeitnah verfolgt und weitere Opfer geschützt werden.

    Polizei Rhein-Erft-Kreis: Notruf bei Verdacht auf Betrug: 110

    Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und auch im Zweifelsfall Unterstützung bei Familie und Polizei zu suchen. Prävention und Information sind nach wie vor die besten Mittel, um Betrügern das Handwerk zu legen.

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