Auto landet im Gleisbett – ICE kollidiert
Unfall in Hamm-Pelkum verursacht 255.000 Euro Schaden und Bahnverkehrsverzögerungen

Ein ungewöhnlicher Unfall sorgte am Freitagabend, 10. Oktober, in Hamm-Pelkum für Aufsehen: Ein 52-jähriger Autofahrer lenkte seinen VW ins Gleisbett und blieb dabei glücklicherweise unverletzt. Der Vorfall hatte dennoch erhebliche Folgen für den Bahnverkehr und verursachte einen hohen Sachschaden.
Unfallhergang: Falsches Abbiegen führt zum Stillstand im Gleis
Gegen 21:05 Uhr war der Fahrer auf der Wilhelm-Lange-Straße in westlicher Richtung unterwegs. Am Bahnübergang übersah er offenbar die korrekte Abbiegestelle und bog zu früh nach links auf die Provinzialstraße ab. Infolge dessen geriet sein VW ins Gleisbett und blieb dort stecken.
Ein herannahender ICE-Fahrer reagierte umgehend und leitete eine Notbremsung ein. Trotz der schnellen Reaktion war eine Kollision mit dem stehenden Fahrzeug nicht mehr zu vermeiden. Der Autofahrer hatte sein Fahrzeug allerdings bereits verlassen und blieb unverletzt.
Folgen für Bahn und Verkehr
Sicherheitsvorkehrungen am Bahnübergang
Das Ereignis zeigt, wie wichtig gut einsehbare und eindeutig beschilderte Bahnübergänge sind, um solche Vorfälle zu verhindern. Auch das richtige Verhalten am Bahnübergang spielt eine zentrale Rolle für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Der Unfall hat gezeigt, dass trotz moderner Technik und schnellem Handeln die Gefahr im Straßen- und Schienenverkehr nie völlig ausgeschlossen werden kann. Glücklicherweise endete dieser Vorfall glimpflich, doch der hohe Sachschaden und die Folgen für den Bahnverkehr unterstreichen die Bedeutung von Aufmerksamkeit und Vorsicht an Bahnübergängen.
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