Angriff auf Aue-Fans nach Spiel in Aachen
Zehn Vermummte beschädigen Fahrzeuge und verletzen mehrere Personen – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Nach dem Fußballspiel zwischen Alemannia Aachen und Erzgebirge Aue am Dienstagabend, den 30. September 2025, kam es in Aachen im Umfeld des Tivoligeländes zu schweren gewalttätigen Übergriffen auf Fans der Gastmannschaft. Die Ereignisse werfen erneut ein Schlaglicht auf die Problematik von gewalttätigen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen.
Gezielter Angriff bei der Abreise
Während der Abreisephase ereignete sich ein gezielter Angriff auf zwei Fahrzeuge, in denen sich Fans der Gastmannschaft Erzgebirge Aue befanden. Die Tat fand an der Kreuzung Krefelder Straße / Eulersweg statt, als etwa zehn vermummte Personen bei Rotlicht an die Fahrzeuge herantraten. Die Angreifer schlugen und traten gegen die Fahrzeuge, zerstörten Scheiben, öffneten gewaltsam eine Fahrzeugtür und entwendeten einen Rucksack aus einem der Wagen.
In einem der Fahrzeuge, einem Kleinbus, befanden sich insgesamt acht Fans von Erzgebirge Aue. Durch herumfliegende Glassplitter wurden mehrere Personen aus beiden angegriffenen Fahrzeugen leicht verletzt.
Schnelle Fahndung und Festnahmen
Die Polizei Aachen reagierte umgehend und leitete Fahndungsmaßnahmen nach den Tatverdächtigen ein. Im Nahbereich wurden vier Personen vorläufig festgenommen. Die Suche nach weiteren Beteiligten ist weiterhin im Gange.
Zeugenaufruf und Aufklärung
Für die weiteren Ermittlungen ist die Polizei Aachen auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Vorfällen machen können, werden gebeten, sich zu melden. Besonders wichtig sind Fotos oder Videos, die privat im Zusammenhang mit den Angriffen aufgenommen wurden. Diese werden gebeten, der Polizei per E-Mail zur Verfügung gestellt zu werden.
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Hintergrund und Bedeutung
Das Ereignis unterstreicht die Herausforderungen im Bereich der Fan- und Veranstaltungs-Sicherheit bei Fußballspielen. Die Zusammenarbeit von Polizei, Vereinen und Fans bleibt ein entscheidender Faktor, um vergleichbare Übergriffe künftig zu verhindern. Die Ermittlungen dauern an.
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