Alkoholverdacht: Unfall mit Fahrerflucht im Rhein-Erft-Kreis
71-Jährige beschädigt Ampel und flüchtet – Polizei ermittelt nach Blutprobe und Führerscheinentzug

Am frühen Sonntagmorgen kam es im Rhein-Erft-Kreis zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine 71-jährige Autofahrerin unter Verdacht auf Alkohol- und Medikamenteneinfluss eine Ampel beschädigte und anschließend Fahrerflucht beging. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und informiert über die Einzelheiten des Vorfalls.
Unfallhergang in den frühen Morgenstunden
Laut offizieller Mitteilung der Polizei Rhein-Erft-Kreis ereignete sich der Unfall am 14. Dezember 2025 gegen 02:00 Uhr. Die Fahrerin eines Nissan fuhr auf der Köln-Aachener-Straße in Richtung Kerpen-Horrem. Auf Höhe der Kreuzung mit der Graf-Otto-Straße kam sie nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen den Mast einer Ampel.
Die Wucht des Zusammenstoßes war so stark, dass die Ampel irreparabel beschädigt wurde und nicht mehr funktionstüchtig war. Anstatt am Unfallort zu verbleiben, entfernte sich die Unfallverursacherin vom Tatort.
Aufklärung durch Polizeieinsatz
Bei der Unfallaufnahme stießen die eingesetzten Beamten auf einen entscheidenden Beweis: Am Unfallort lag der vordere Stoßfänger des geflüchteten Fahrzeugs, inklusive Kennzeichen. Über die Halteranschrift konnte die Polizei rasch die mutmaßliche Unfallverursacherin ausfindig machen.
Die 71-jährige Bergheimerin wurde wenig später in ihrem Fahrzeug angetroffen. Die Beamten stellten Alkoholgeruch fest, die Frau konnte jedoch keinen Atemalkoholtest absolvieren. Weitere Hinweise deuten darauf hin, dass die Autofahrerin zusätzlich unter Medikamenteneinfluss stand.
Polizeiliche Maßnahmen und laufende Ermittlungen
Die Polizei ordnete umgehend eine Blutprobe an, um den Verdacht des Alkohol- und Medikamentenkonsums zu überprüfen. Der Führerschein der Unfallverursacherin wurde sichergestellt. Das zuständige Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen und sicherte entsprechende Spuren am Unfallort.
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis bittet Verkehrsteilnehmer und Zeugen solcher Vorfälle, wachsam zu bleiben und Hinweise zu melden. Ziel ist es, solche gefährlichen Situationen im Straßenverkehr zu verhindern und die Sicherheit für alle Beteiligten zu erhöhen.
Weitere Informationen werden veröffentlicht, sobald die Ermittlungen des Verkehrskommissariats abgeschlossen sind.
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